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Volksinitiative «Für eine verantwortungsvolle Wirtschaft innerhalb der planetaren Grenzen (Umweltverantwortungsinitiative)»

24.021-1 · Ständerat und Nationalrat · 27. September 2024 · BRG · 🗳 Volksabstimmung 9. Februar 2025 verworfen · 30,25 % Ja · Stimmbeteiligung 38,05 % · Wirtschaft · Umwelt · Steuer

Beide Räte abgelehnt

Auch im Ständerat abgestimmt

Zusammenfassung

In den letzten Jahrzehnten hat die Schweiz in verschiedenen Umweltbereichen Fortschritte erzielt. Dennoch werden natürliche Lebensgrundlagen wie Wasser, Boden und Luft sowohl weltweit als auch in der Schweiz weiterhin stark beansprucht – oft so stark, dass sie sich nicht erholen können.

In Kürze — Erläuterungen des Bundesrates

Umweltverantwortungs initiative)» In den letzten Jahrzehnten hat die Schweiz in verschiedenen Umweltbereichen Fortschritte erzielt. Die natürlichen Ressourcen werden effizienter eingesetzt und der Pro-KopfKonsum der Schweizer Bevölkerung belastet die Umwelt insgesamt weniger als noch vor zwanzig Jahren. Dennoch werden natürliche Lebensgrundlagen wie Wasser, Boden und Luft sowohl weltweit als auch in der Schweiz weiterhin stark beansprucht – oft so stark, dass sie sich nicht erholen können. Das kann sich negativ auf die Lebensbedingungen auswirken.

Im Detail — Erläuterungen des Bundesrates

«Für eine verantwortungsvolle

Wirtschaft innerhalb der

planetaren Grenzen (Umweltverantwortungsinitiative)» Die Bundesverfassung verpflichtet den Bund, sich für die dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen einzusetzen. Bundesrat und Parlament kommen dieser Vorgabe mit verschiedenen Massnahmen nach, zum Beispiel in den Bereichen Klima, Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Energien. Dies entspricht auch den Schwerpunkten der «Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030» des Bundesrates. Zudem setzt sich die Schweiz auch auf internationaler Ebene für den Schutz der natürlichen Ressourcen ein. Mit all diesen Massnahmen hat die Schweiz in den letzten Jahrzehnten in verschiedenen Bereichen Fortschritte erzielt: Die natürlichen Ressourcen werden heute effizienter eingesetzt und der Pro-Kopf-Konsum belastet die Umwelt insgesamt weniger als noch vor zwanzig Jahren.1 Trotz dieser Fortschritte werden natürliche Lebensgrundlagen wie Wasser, Boden und Luft in der Schweiz und im Ausland weiterhin stark beansprucht – oft so stark, dass sie sich nicht mehr erholen können. Das kann sich negativ auf die Lebensbedingungen auswirken. Nach dem heutigen Stand der internationalen Forschung werden die sogenannten planetaren Belastbarkeitsgrenzen (siehe Kasten) weltweit in verschiedenen Bereichen überschritten.2 Gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil überschreitet die Schweiz diese Grenzen insbesondere beim Klima, bei der Biodiversität und beim Stickstoff.3P Argumente Initiativkomittee

Argumente Bundesrat und Parlament

Planetare Belastbarkeitsgrenzen und durch den Konsum verursachte Umweltbelastung

Als «planetare Belastbarkeitsgrenzen» bezeichnet man die Grenzen, ab denen sich die natürlichen Ressourcen der Erde in bestimmten Umweltbereichen, z. B. beim Klima oder bei der Biodiversität, nicht mehr erholen können. Ein Land überschreitet die planetare Belastbarkeitsgrenze eines Bereiches, wenn seine Bevölkerung die Umwelt so stark belastet, dass sich dieser Bereich nicht mehr erholen würde, wenn alle Menschen die Umwelt gleich stark belasten würden.

Die durch den Konsum verursachte Umweltbelastung entspricht allen Umweltbelastungen im In- und Ausland, die entlang der gesamten Lieferkette der konsumierten Produkte anfallen. Die Umweltbelastung von exportierten Produkten zählt nicht dazu. Die Umweltverantwortungsinitiative verlangt, dass sich die schweizerische Gesamtwirtschaft in einem Rahmen bewegt, der die Erneuerungsfähigkeit der Natur gewährleistet. Wirtschaftliche Tätigkeiten dürften demnach nicht mehr Ressourcen verbrauchen und Schadstoffe freisetzen, als es die Erneuerungsfähigkeit der Natur zulässt. Die Massnahmen, die getroffen werden, um dieses Ziel zu erreichen, müssen jedoch sozialverträglich sein – sowohl im In- als auch im Ausland.

Die Initiative fordert, dass der Schweizer Konsum die planetaren Belastbarkeitsgrenzen nach Ablauf einer Frist von zehn Jahren nicht mehr überschreitet. Das soll namentlich für die folgenden Bereiche gelten: Klimaveränderung, Biodiversitätsverlust, Wasserverbrauch, Bodennutzung sowie Stickstoff- und Phosphoreintrag. Um das Ziel der Initiative zu erreichen, müsste beispielsweise die konsumbedingte Umweltbelastung EBP & Treeze (2022): Umwelt-Fussabdrücke der Schweiz: Themen > Wirtschaft und Konsum > Fachinformationen > Ressourcenverbrauch).

Stockholm University / Stockholm Resilience Centre: Planetary boundaries ( stockholmresilience.org > Research > Planetary boundaries).

EBP & Treeze (2022)

durch Treibhausgas-Emissionen innerhalb von zehn Jahren um über 90 Prozent reduziert werden, der Biodiversitätsverlust um rund drei Viertel und die Umweltbelastung durch Stickstoff um rund die Hälfte.4

Die Initiative lässt offen, mit welchen Massnahmen sie umgesetzt werden soll. Es ist jedoch absehbar, dass ihre Umsetzung Vorschriften, Verbote und Anreize erfordert. Dies würde sich auf die Lebensweise der Bevölkerung auswirken. Das Angebot an Produkten und Dienstleistungen wäre nicht mehr so gross wie heute und der Konsum müsste eingeschränkt werden. Das betrifft vor allem besonders umweltrelevante Bereiche wie die Ernährung, das Wohnen und die Mobilität. Insgesamt dürfte die Initiative wegen der höheren Produktionskosten und des kleineren Angebots dazu führen, dass die Konsumentinnen und Konsumenten künftig höhere Preise bezahlen müssten. Die Initiative fordert eine sozialverträgliche Umsetzung. Je nach Vorgabe würden die Kosten daher unterschiedlich auf die Bevölkerung verteilt.

Produkte für den Schweizer Markt müssten unter strengeren Voraussetzungen produziert werden als Produkte für den ausländischen Markt. Dies gilt sowohl für inländische wie für ausländische Anbieter. Manche Firmen müssten innert zehn Jahren grundlegend neue Anlagen und Produkte entwickeln. Anbieter müssten Produkte mit hoher Ressourcenbelastung vom Schweizer Markt nehmen. Insgesamt dürften die

Die Prozentzahlen beziehen sich auf den Verbrauch pro Kopf im Vergleich zum Jahr 2018. Es handelt sich um Schätzungen. EBP & Treeze (2022); econcept (2023): Transformation zu einem sozialgerechten Leben innerhalb der planetaren Grenzen ( greenpeace.ch); Kulionis, V., Froemelt, A. & Pfister S. (2021): Multiscale Orientation Values for Biodiversity, Climate and Water: A Scientific Input for Science-Based Targets, Swiss Federal Institute of Technology Zurich.

Produktionskosten steigen und dadurch würde die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen negativ beeinflusst. Für einige Unternehmen könnten sich aber auch Chancen eröffnen, beispielsweise in den Bereichen der nachhaltigen Land- und Ernährungswirtschaft und der innovativen Bautechnologien.

Für Bund und Kantone würde die Umsetzung der Initiative in einer Übergangsphase erheblichen Mehraufwand verursachen. So müssten etwa Verkehrs- und Energie-Infrastrukturen deutlich rascher umgebaut werden als ursprünglich geplant. Im Gegenzug könnte ein Teil der heutigen Kosten wegfallen (z. B. Kosten für die Beseitigung von Umweltschäden). Die Schweiz ist Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO) und hat zahlreiche weitere Handelsabkommen abgeschlossen. Die Einführung von einschneidenden Regulierungen könnte den Regeln dieser Abkommen widersprechen. Das wiederum könnte die Handelsbeziehungen der Schweiz mit wichtigen Handelspartnern belasten.

Initiativkomitee

Pro

Die Umweltverantwortungsinitiative verlangt, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: die Lebensgrundlagen der Menschheit zu erhalten. Im Moment verbraucht unsere Wirtschaft viel mehr Ressourcen, als die Natur wiederherstellen kann.

Die Argumente der Befürworter — Quelle: Komitee — amtlichen Wortlaut aufklappen

Die Umweltverantwortungsinitiative verlangt, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: die Lebensgrundlagen der Menschheit zu erhalten. Alle Menschen haben ein Recht auf gesunde Lebensmittel, reines Trinkwasser und saubere Luft. Die Initiative will einen Wandel der Wirtschaft und der Gesellschaft erreichen, damit das Wohl und die Gesundheit der Menschen im Mittelpunkt stehen.

Die Schweiz ist immer stärker von Umweltkatastrophen betroffen. Der Klimawandel führt zu mehr Hitzetagen sowie häufigeren und intensiveren Unwettern. Im Jahr 2023 gab es in der Schweiz rund 500 hitzebedingte Todesfälle. Auch die Unwetter im Sommer 2024 haben in der Schweiz Todesopfer gefordert und Schäden in der Höhe von mehreren 100 Millionen Franken zur Folge gehabt.

Im Moment verbraucht unsere Wirtschaft viel mehr

Ressourcen, als die Natur wiederherstellen kann. Wir überschreiten die Belastbarkeitsgrenzen (planetaren Grenzen) der Erde massiv und zerstören so immer schneller unsere eigenen Lebensgrundlagen. Manche der Veränderungen in den Ökosystemen können nicht rückgängig gemacht werden. Deshalb sind die nächsten Jahre entscheidend, um die Klimakrise und das Artensterben zu bremsen.

Die Umweltverantwortungsinitiative ist eine grosse Chance für Mensch und Wirtschaft. Reduzieren wir unsere Umweltbelastung, führt das zu sauberem Trinkwasser, guter Luft und gesunden Lebensmitteln. Mit einem Ja zur Initiative stellen wir die Weichen für eine nachhaltige Wirtschaft. Damit schaffen wir zukunftsfähige und ökologische Arbeitsplätze. Vielversprechende Lösungen dafür sind weltweit vorhanden. Die Klimakrise, das Artensterben sowie die Verschmutzung der Böden und Gewässer haben eine gemeinsame Ursache: Die Art, wie wir heute wirtschaften. Die Umweltprobleme verstärken sich gegenseitig. Deswegen müssen wir die Umweltkrisen ganzheitlich lösen. Ein Ja zur Initiative bedeutet, den grundsätzlichen Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft anzugehen. Massnahmen zur Umsetzung der Initiative sind so auszugestalten, dass insbesondere sehr reiche Menschen und Konzerne ihre vergleichsweise grössere Verantwortung wahrnehmen. Umgekehrt sollen Haushalte mit tiefen Einkommen nicht zusätzlich belastet werden. Für die Umstellung im wirtschaftlichen Bereich sollen kleine und mittlere Unternehmen unterstützt werden.

Darum empfiehlt das Initiativkomitee:

Ja umweltverantwortung.ch

Der Text auf dieser Doppelseite stammt vom Initiativkomitee. Es ist für den Inhalt und die Wortwahl verantwortlich. Bundesrat und Parlament

Contra

Der Bundesrat und das Parlament anerkennen, dass die natürlichen Ressourcen geschont werden müssen. Der von der Initiative geforderte Ansatz geht hingegen zu weit und hätte für die Bevölkerung und die Wirtschaft weitreichende Folgen.

Die Argumente der Gegner — Quelle: Bundesrat und Parlament — amtlichen Wortlaut aufklappen

Der Bundesrat und das Parlament anerkennen, dass die natürlichen Ressourcen geschont werden müssen. Darum gewichten sie den Umweltschutz seit Jahrzehnten hoch. Diesen bewährten Weg wollen Bundesrat und Parlament weitergehen. Der von der Initiative geforderte Ansatz geht hingegen zu weit und hätte für die Bevölkerung und die Wirtschaft weitreichende Folgen. Bundesrat und Parlament lehnen die Vorlage insbesondere aus folgenden Gründen ab:

Die Initiative hätte einschneidende Eingriffe in den

Lebensstil der Bevölkerung zur Folge. Bund und Kantone wären gefordert und müssten den Konsum rasch mit weitreichenden Vorschriften, Verboten, Anreizen und anderen Massnahmen einschränken.

Die Vorschriften und Verbote würden nicht nur den

Kauf neuer Geräte oder Kleider betreffen, sondern auch die Art, wie wir wohnen, essen, uns fortbewegen oder unsere Freizeit und Ferien gestalten. Es müsste auf vieles verzichtet werden, was heute zum gewohnten Lebensstandard in der

Schweiz gehört.

Die Initiative könnte den Wirtschaftsstandort Schweiz

spürbar schwächen. Viele Unternehmen müssten ihre Produktion anpassen oder könnten gewisse Produkte unter Umständen nicht mehr herstellen. Es bestünde das Risiko, dass der Schweizer Absatzmarkt unattraktiver würde und Firmen ins Ausland abwanderten. Dadurch könnten Arbeitsplätze verloren gehen. Auch die Position der Schweiz als internationale Handelspartnerin würde geschwächt.

Die Initiative würde zahlreiche Produkte verteuern. Dies würde besonders Personen mit tieferen Einkommen treffen. Es wäre kaum möglich, solche Folgen abzufedern, ohne die öffentlichen Finanzen zu belasten. Die Forderung der Initiative nach Sozialverträglichkeit wäre daher schwierig umzusetzen. Da für die Umsetzung der Initiative nur zehn Jahre gewährt werden, müsste rasch eine Vielzahl von Massnahmen beschlossen werden. In dieser kurzen Zeit wäre es schwierig, mehrheitsfähige und belastbare Lösungen zu erarbeiten. Die Bundesverfassung enthält bereits ausgewogene

Bestimmungen zur Förderung der Nachhaltigkeit, die dem Gesetzgeber Spielraum lassen. Die Initiative beschränkt sich dagegen einseitig auf den Umweltschutz.

Die Schweiz setzt sich im Rahmen von internationalen

Vereinbarungen für ein weltweit abgestimmtes Vorgehen zum Schutz der Umwelt und des Klimas ein. Dieser Weg hat sich bewährt. Wenn die Schweiz den Konsum im Alleingang drastisch reduzieren würde, hätte das kaum Auswirkungen auf die globale Umweltsituation.

Aus diesen Gründen empfehlen Bundesrat und Parlament,

die Volksinitiative «Für eine verantwortungsvolle Wirtschaft innerhalb der planetaren Grenzen (Umweltverantwortungsinitiative)» abzulehnen. Nein

admin.ch/umweltverantwortungsinitiative

Parteistimmen (Fraktionslinien: Ständerat und Nationalrat)

Achse: «Ja» meint die Zustimmung zur Vorlage an der Urne, «Nein» die Ablehnung — die Parlamentsempfehlung war ein Nein, darum zählt ein Protokoll-Ja hier als Nein: eine Kammer, die das Protokoll als «angenommen» führt, steht auf der Volksfrage-Achse bei «abgelehnt».

ParteiParteilinieJaNeinEnthaltungStimmen (beide Räte)
SVPNein0 %100 %0 %65
SPJa98 %0 %2 %46
Die MitteNein0 %100 %0 %42
FDPNein0 %100 %0 %37
GRÜNEJa100 %0 %0 %25
glpNein0 %100 %0 %11
MCGNein0 %100 %0 %3
EVPNein0 %100 %0 %2
EDUNein0 %100 %0 %2
UnabhängigJa100 %0 %0 %1
LegaNein0 %100 %0 %1
LDPNein0 %100 %0 %1
Alternative (ZG)Ja100 %0 %0 %1

Ständeratsabstimmung 27. September 2024 · Schlussabstimmung

Die Mitte Die Mitte · 13 Stimmen 0J / 13N / 0E
FDP FDP.Die Liberalen · 11 Stimmen 0J / 11N / 0E
SP Sozialdemokratische Partei der Schweiz · 7 Stimmen 7J / 0N / 0E
SVP Schweizerische Volkspartei · 5 Stimmen 0J / 5N / 0E
GRÜNE GRÜNE Schweiz · 3 Stimmen 3J / 0N / 0E
glp Grünliberale Partei · 1 Stimmen 0J / 1N / 0E
MCG Mouvement Citoyens Genevois · 1 Stimmen 0J / 1N / 0E
Unabhängig ohne Partei · 1 Stimmen 1J / 0N / 0E
Ständerat — 11 Ja · 31 Nein · 0 Enthaltung — Abstimmungsdetail aufklappen


abgelehnt — auf der Volksfrage-Achse (Protokoll: «angenommen»; Erklärung im Parteistimmen-Block) 11 : 31 : 0 (Ja : Nein : Enthaltung)

Nicht gezählt: 4 Einträge (abwesend/enthält sich der Stimme gem. Geschäftsordnung).

Namentliche Abstimmung (46 Personen) — Entscheide auf der Volksfrage-Achse; grauer Zusatz = Protokolltext

Zurücksetzen
Name Partei Kanton Entscheid
Mathilde Crevoisier Crelier SP Jura Ja Nein
Maya Graf GRÜNE Basel-Landschaft Ja Nein
Baptiste Hurni SP Neuenburg Ja Nein
Daniel Jositsch ohne Partei Zürich Ja Nein
Pierre-Yves Maillard SP Waadt Ja Nein
Franziska Roth SP Solothurn Ja Nein
Carlo Sommaruga SP Genf Ja Nein
Simon Stocker (a) SP Schaffhausen Ja Nein
Céline Vara (a) GRÜNE Neuenburg Ja Nein
Flavia Wasserfallen SP Bern Ja Nein
Mathias Zopfi GRÜNE Glarus Ja Nein
Marianne Binder-Keller Die Mitte Aargau Nein Ja
Pirmin Bischof Die Mitte Solothurn Nein Ja
Pascal Broulis FDP Waadt Nein Ja
Thierry Burkart FDP Aargau Nein Ja
Andrea Caroni FDP Appenzell A.-Rh. Nein Ja
Isabelle Chassot Die Mitte Freiburg Nein Ja
Marco Chiesa SVP Tessin Nein Ja
Josef Dittli FDP Uri Nein Ja
Stefan Engler Die Mitte Graubünden Nein Ja
Erich Ettlin Die Mitte Obwalden Nein Ja
Esther Friedli SVP St. Gallen Nein Ja
Daniel Fässler Die Mitte Appenzell I.-Rh. Nein Ja
Johanna Gapany FDP Freiburg Nein Ja
Andrea Gmür-Schönenberger Die Mitte Luzern Nein Ja
Petra Gössi FDP Schwyz Nein Ja
Brigitte Häberli-Koller Die Mitte Thurgau Nein Ja
Charles Juillard Die Mitte Jura Nein Ja
Marianne Maret Die Mitte Wallis Nein Ja
Matthias Michel FDP Zug Nein Ja
Tiana Angelina Moser glp Zürich Nein Ja
Benjamin Mühlemann FDP Glarus Nein Ja
Damian Müller FDP Luzern Nein Ja
Mauro Poggia MCG Genf Nein Ja
Fabio Regazzi Die Mitte Tessin Nein Ja
Beat Rieder Die Mitte Wallis Nein Ja
Werner Salzmann SVP Bern Nein Ja
Martin Schmid FDP Graubünden Nein Ja
Pirmin Schwander SVP Schwyz Nein Ja
Jakob Stark SVP Thurgau Nein Ja
Hans Wicki FDP Nidwalden Nein Ja
Heidi Z'graggen Die Mitte Uri Nein Ja
Hannes Germann SVP Schaffhausen Hat nicht teilgenommen
Peter Hegglin Die Mitte Zug Hat nicht teilgenommen
Benedikt Würth Die Mitte St. Gallen Hat nicht teilgenommen
Eva Herzog SP Basel-Stadt Die Präsidentin/der Präsident stimmt nicht

Nationalratsabstimmung 27. September 2024 · Schlussabstimmung

SVP Schweizerische Volkspartei · 60 Stimmen 0J / 60N / 0E
SP Sozialdemokratische Partei der Schweiz · 39 Stimmen 38J / 0N / 1E
Die Mitte Die Mitte · 29 Stimmen 0J / 29N / 0E
FDP FDP.Die Liberalen · 26 Stimmen 0J / 26N / 0E
GRÜNE GRÜNE Schweiz · 22 Stimmen 22J / 0N / 0E
glp Grünliberale Partei · 10 Stimmen 0J / 10N / 0E
MCG Mouvement Citoyens Genevois · 2 Stimmen 0J / 2N / 0E
EVP Evangelische Volkspartei der Schweiz · 2 Stimmen 0J / 2N / 0E
EDU Eidgenössisch-Demokratische Union · 2 Stimmen 0J / 2N / 0E
Lega Lega dei Ticinesi · 1 Stimmen 0J / 1N / 0E
LDP Liberal-Demokratische Partei · 1 Stimmen 0J / 1N / 0E
Alternative (ZG) Alternative-die Grünen Kanton Zug · 1 Stimmen 1J / 0N / 0E
Nationalrat — 61 Ja · 133 Nein · 1 Enthaltung — Abstimmungsdetail aufklappen


abgelehnt — auf der Volksfrage-Achse (Protokoll: «angenommen»; Erklärung im Parteistimmen-Block) 61 : 133 : 1 (Ja : Nein : Enthaltung)

Nicht gezählt: 5 Einträge (abwesend/enthält sich der Stimme gem. Geschäftsordnung).

Namentliche Abstimmung (200 Personen) — Entscheide auf der Volksfrage-Achse; grauer Zusatz = Protokolltext

Zurücksetzen
Name Partei Kanton Entscheid
Matthias Aebischer (a) SP BE Ja Nein
Islam Alijaj SP ZH Ja Nein
Emmanuel Amoos SP VS Ja Nein
Gerhard Andrey GRÜNE FR Ja Nein
Sibel Arslan GRÜNE BS Ja Nein
Christine Badertscher GRÜNE BE Ja Nein
Jacqueline Badran SP ZH Ja Nein
Kilian Baumann GRÜNE BE Ja Nein
Samuel Bendahan SP VD Ja Nein
Florence Brenzikofer GRÜNE BL Ja Nein
Simona Brizzi SP AG Ja Nein
Hasan Candan SP LU Ja Nein
Christophe Clivaz GRÜNE VS Ja Nein
Brigitte Crottaz SP VD Ja Nein
Christian Dandrès SP GE Ja Nein
Martine Docourt SP NE Ja Nein
Laurence Fehlmann Rielle SP GE Ja Nein
Fabien Fivaz GRÜNE NE Ja Nein
Pierre-Alain Fridez (a) SP JU Ja Nein
Claudia Friedl (a) SP SG Ja Nein
Tamara Funiciello SP BE Ja Nein
Bastien Girod (a) GRÜNE ZH Ja Nein
Balthasar Glättli (a) GRÜNE ZH Ja Nein
Barbara Gysi SP SG Ja Nein
Greta Gysin GRÜNE TI Ja Nein
Jessica Jaccoud SP VD Ja Nein
Delphine Klopfenstein Broggini GRÜNE GE Ja Nein
Irène Kälin GRÜNE AG Ja Nein
Raphaël Mahaim GRÜNE VD Ja Nein
Min Li Marti SP ZH Ja Nein
Samira Marti SP BL Ja Nein
Nadine Masshardt SP BE Ja Nein
Mattea Meyer SP ZH Ja Nein
Sophie Michaud Gigon GRÜNE VD Ja Nein
Fabian Molina SP ZH Ja Nein
Martina Munz (a) SP SH Ja Nein
Roger Nordmann (a) SP VD Ja Nein
Valérie Piller Carrard SP FR Ja Nein
Léonore Porchet GRÜNE VD Ja Nein
Katharina Prelicz-Huber GRÜNE ZH Ja Nein
Jon Pult SP GR Ja Nein
Estelle Revaz SP GE Ja Nein
Anna Rosenwasser SP ZH Ja Nein
David Roth SP LU Ja Nein
Farah Rumy SP SO Ja Nein
Franziska Ryser GRÜNE SG Ja Nein
Marionna Schlatter GRÜNE ZH Ja Nein
Nina Schläfli SP TG Ja Nein
Priska Seiler Graf SP ZH Ja Nein
Bruno Storni SP TI Ja Nein
Aline Trede (a) GRÜNE BE Ja Nein
Jean Tschopp SP VD Ja Nein
Brenda Tuosto SP VD Ja Nein
Michael Töngi GRÜNE LU Ja Nein
Nicolas Walder (a) GRÜNE GE Ja Nein
Manuela Weichelt Alternative (ZG) ZG Ja Nein
Cédric Wermuth SP AG Ja Nein
Felix Wettstein (a) GRÜNE SO Ja Nein
Céline Widmer (a) SP ZH Ja Nein
Andrea Zryd SP BE Ja Nein
Ursula Zybach SP BE Ja Nein
Jean-Luc Addor SVP VS Nein Ja
Cyril Aellen FDP GE Nein Ja
Thomas Aeschi SVP ZG Nein Ja
Céline Amaudruz SVP GE Nein Ja
Maya Bally Die Mitte AG Nein Ja
Bettina Balmer FDP ZH Nein Ja
Nicole Barandun Die Mitte ZH Nein Ja
Kathrin Bertschy glp BE Nein Ja
Martina Bircher (a) SVP AG Nein Ja
Dominik Blunschy Die Mitte SZ Nein Ja
Thomas Bläsi SVP GE Nein Ja
Philipp Matthias Bregy Die Mitte VS Nein Ja
Michaël Buffat SVP VD Nein Ja
Christine Bulliard-Marbach Die Mitte FR Nein Ja
Thomas Burgherr SVP AG Nein Ja
Martin Bäumle glp ZH Nein Ja
Roland Rino Büchel SVP SG Nein Ja
Manfred Bühler SVP BE Nein Ja
Roman Bürgi SVP SZ Nein Ja
Yvonne Bürgin Die Mitte ZH Nein Ja
Didier Calame SVP NE Nein Ja
Martin Candinas Die Mitte GR Nein Ja
Isabelle Chappuis Die Mitte VD Nein Ja
Katja Christ glp BS Nein Ja
Damien Cottier FDP NE Nein Ja
Marcel Dettling SVP SZ Nein Ja
Marcel Dobler FDP SG Nein Ja
Regina Durrer-Knobel Die Mitte NW Nein Ja
Mike Egger SVP SG Nein Ja
Alex Farinelli FDP TI Nein Ja
Nina Fehr Düsel SVP ZH Nein Ja
Olivier Feller FDP VD Nein Ja
Benjamin Fischer SVP ZH Nein Ja
Beat Flach (a) glp AG Nein Ja
Giorgio Fonio Die Mitte TI Nein Ja
Sylvain Freymond SVP VD Nein Ja
Andreas Gafner EDU BE Nein Ja
Walter Gartmann SVP SG Nein Ja
Anna Giacometti FDP GR Nein Ja
Simone Gianini FDP TI Nein Ja
Andreas Glarner SVP AG Nein Ja
Nadine Gobet FDP FR Nein Ja
Roger Golay MCG GE Nein Ja
Michael Graber SVP VS Nein Ja
Corina Gredig glp ZH Nein Ja
Jürg Grossen glp BE Nein Ja
Franz Grüter SVP LU Nein Ja
Niklaus-Samuel Gugger EVP ZH Nein Ja
Lars Guggisberg SVP BE Nein Ja
Diana Gutjahr SVP TG Nein Ja
Michael Götte SVP SG Nein Ja
Martin Haab SVP ZH Nein Ja
Alfred Heer (a) SVP ZH Nein Ja
Stefanie Heimgartner SVP AG Nein Ja
Lorenz Hess Die Mitte BE Nein Ja
Erich Hess SVP BE Nein Ja
Alois Huber SVP AG Nein Ja
Roman Hug SVP GR Nein Ja
Thomas Hurter SVP SH Nein Ja
Patrick Hässig glp ZH Nein Ja
Martin Hübscher SVP ZH Nein Ja
Christian Imark SVP SO Nein Ja
Matthias Samuel Jauslin glp AG Nein Ja
Marc Jost EVP BE Nein Ja
Sidney Kamerzin Die Mitte VS Nein Ja
Pius Kaufmann Die Mitte LU Nein Ja
Thomas Knutti SVP BE Nein Ja
Nicolas Kolly SVP FR Nein Ja
Philipp Kutter Die Mitte ZH Nein Ja
Christian Lohr Die Mitte TG Nein Ja
Vincent Maitre Die Mitte GE Nein Ja
Piero Marchesi SVP TI Nein Ja
Magdalena Martullo-Blocher SVP GR Nein Ja
Thomas Matter SVP ZH Nein Ja
Andreas Meier Die Mitte AG Nein Ja
Melanie Mettler (a) glp BE Nein Ja
Simon Michel FDP SO Nein Ja
Leo Müller Die Mitte LU Nein Ja
Stefan Müller-Altermatt Die Mitte SO Nein Ja
Philippe Nantermod FDP VS Nein Ja
Reto Nause Die Mitte BE Nein Ja
Jacques Nicolet SVP VD Nein Ja
Nicolò Paganini Die Mitte SG Nein Ja
Pierre-André Page SVP FR Nein Ja
Yvan Pahud SVP VD Nein Ja
Paolo Pamini SVP TI Nein Ja
Gerhard Pfister Die Mitte ZG Nein Ja
Hans-Peter Portmann FDP ZH Nein Ja
Lorenzo Quadri Lega TI Nein Ja
Thomas Rechsteiner Die Mitte AI Nein Ja
Lukas Reimann SVP SG Nein Ja
Christoph Riner SVP AG Nein Ja
Maja Riniker FDP AG Nein Ja
Markus Ritter Die Mitte SG Nein Ja
Benjamin Roduit Die Mitte VS Nein Ja
Marie-France Roth Pasquier Die Mitte FR Nein Ja
Daniel Ruch FDP VD Nein Ja
Gregor Rutz SVP ZH Nein Ja
Monika Rüegger SVP OW Nein Ja
Hans Jörg Rüegsegger SVP BE Nein Ja
Regine Sauter FDP ZH Nein Ja
Barbara Schaffner glp ZH Nein Ja
Peter Schilliger FDP LU Nein Ja
Pascal Schmid SVP TG Nein Ja
Daniela Schneeberger FDP BL Nein Ja
Elisabeth Schneider-Schneiter Die Mitte BL Nein Ja
Markus Schnyder SVP GL Nein Ja
Andri Silberschmidt FDP ZH Nein Ja
Sandra Sollberger SVP BL Nein Ja
Daniel Sormanni MCG GE Nein Ja
Simon Stadler Die Mitte UR Nein Ja
Barbara Steinemann SVP ZH Nein Ja
Thomas Stettler SVP JU Nein Ja
Katja Stettler-Riem SVP BE Nein Ja
Manuel Strupler SVP TG Nein Ja
Vroni Thalmann-Bieri SVP LU Nein Ja
Heinz Theiler FDP SZ Nein Ja
Mauro Tuena SVP ZH Nein Ja
Kris Vietze FDP TG Nein Ja
Susanne Vincenz-Stauffacher FDP SG Nein Ja
Erich Vontobel EDU ZH Nein Ja
Bruno Walliser SVP ZH Nein Ja
Beat Walti FDP ZH Nein Ja
Ernst Wandfluh SVP BE Nein Ja
Christian Wasserfallen FDP BE Nein Ja
Laurent Wehrli FDP VD Nein Ja
Priska Wismer-Felder Die Mitte LU Nein Ja
Rémy Wyssmann SVP SO Nein Ja
David Zuberbühler (a) SVP AR Nein Ja
Thomas de Courten SVP BL Nein Ja
Simone de Montmollin FDP GE Nein Ja
Jacqueline de Quattro FDP VD Nein Ja
Patricia von Falkenstein LDP BS Nein Ja
Gabriela Suter SP AG Enthaltung
Benjamin Giezendanner SVP AG Entschuldigt gemäss Art. 57 Abs. 4
Nadja Umbricht Pieren SVP BE Entschuldigt gemäss Art. 57 Abs. 4
Céline Weber glp VD Entschuldigt gemäss Art. 57 Abs. 4
Sarah Wyss SP BS Entschuldigt gemäss Art. 57 Abs. 4
Eric Nussbaumer (a) SP BL Die Präsidentin/der Präsident stimmt nicht