Baustelle: electioninfo.ch ist ein unabhängiges Projekt in Arbeit. Feedback schreiben — wir lesen es, bauen ein was hilft und löschen die Nachricht anschliessend.
electioninfo.ch

«Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)». Volksinitiative

25.067-1 · Ständerat und Nationalrat · 20. März 2026 · BRG · 🗳 Volksabstimmung 27. September 2026 · das Volksresultat steht noch aus · Wirtschaft · Umwelt · Landwirtschaft · Gesundheit

Beide Räte abgelehnt

Auch im Ständerat abgestimmt

Zusammenfassung

Die Bevölkerung in der Schweiz soll jederzeit Zugang zu einer ausreichenden Menge an hochwertigen und bezahlbaren Lebensmitteln haben. Dafür muss der Bund die geeigneten Rahmenbedingungen schaffen.

In Kürze — Erläuterungen des Bundesrates

Ernährungsinitiative Die Bevölkerung in der Schweiz soll jederzeit Zugang zu einer ausreichenden Menge an hochwertigen und bezahlbaren Lebensmitteln haben. Dafür muss der Bund die geeigneten Rahmenbedingungen schaffen. Dieser Auftrag ist in der Bundesverfassung verankert. Aktuell deckt die Schweizer Landwirtschaft etwas weniger als die Hälfte des Bedarfs an Lebensmitteln, der Rest wird aus dem Ausland importiert. Zum Schutz von Umwelt, Biodiversität und Trinkwasser muss die Schweizer Landwirtschaft eine Reihe von Vorgaben erfüllen.

Im Detail — Erläuterungen des Bundesrates

Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)»

Argumente Initiativkomitee Argumente Bundesrat und Parlament Die Schweizer Landwirtschaft produziert heute etwas weniger als die Hälfte der Lebensmittel, die in der Schweiz konsumiert werden. Der Rest kommt aus dem Ausland. Zur Sicherstellung der Versorgung mit Lebensmitteln ist die Schweiz also auf Importe angewiesen. Das gilt auch für Produktionsmittel, die zur Herstellung der Lebensmittel in der Schweiz benötigt werden, zum Beispiel Dünger und Saatgut.

Die Schweizer Landwirtschaft muss eine Reihe von Vorgaben erfüllen, um Umwelt, Biodiversität und Trinkwasser zu schützen. In den letzten Jahren wurden Fortschritte beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Dünger erzielt. So werden heute beispielsweise vermehrt Pflanzenschutzmittel mit geringeren Risiken für die Umwelt eingesetzt.

Trotz dieser Fortschritte sehen Bundesrat und Parlament weiteren Handlungsbedarf. Das Parlament hat den Bundesrat deshalb beauftragt, bei der Weiterentwicklung der Agrarpolitik unter anderem Massnahmen vorzusehen, welche die Ernährungssicherheit erhöhen und die Land- und Ernährungswirtschaft ökologischer ausrichten. Der Bundesrat hat im Februar 2026 die Stossrichtung der künftigen Agrarpolitik kommuniziert und die Verwaltung beauftragt, bis zum 3. Quartal 2026 eine entsprechende Vernehmlassungsvorlage auszuarbeiten.1

Die Ernährungsinitiative will, dass die Schweizer Landwirtschaft einen deutlich grösseren Anteil der im Inland verbrauchten Lebensmittel produziert. Um mit der gleichen Fläche mehr Menschen ernähren zu können, sollen weniger tierische und mehr pflanzliche Lebensmittel produziert und konsumiert werden. Weiter will die Initiative, dass sauberes Trinkwasser ausdrücklich zu den Lebensmitteln gehört, zu denen die Bevölkerung Zugang haben muss. Zudem will sie die Bodenfruchtbarkeit und die Biodiversität besser schützen und die Umweltbelastung durch Pflanzenschutzmittel und Dünger weiter reduzieren. Die Vorgaben der Initiative müssen innert zehn Jahren nach Annahme der Initiative umgesetzt werden. agrarpolitische Projekte > Agrarpolitik 2030+); bei Redaktionsschluss der Erläuterungen des Bundesrates am 19. Juni 2026 lag die Vernehmlassungsvorlage noch nicht vor.

Die Schweiz deckt heute etwas weniger als die Hälfte ihres Bedarfs an Lebensmitteln selbst. Der sogenannte Netto-Selbstversorgungsgrad (siehe blauen Kasten) lag in den Jahren 2022 bis 2024 im Mittel bei 45 Prozent.2 Das Initiativkomitee fordert eine Erhöhung des Netto-Selbstversorgungsgrades auf mindestens 70 Prozent. Damit soll die Abhängigkeit vom Ausland reduziert werden, und die Schweiz könnte sich im Krisenfall besser selbst versorgen. Auch für den Bundesrat ist die Erhöhung des Netto-Selbstversorgungsgrades ein Anliegen. Er sieht vor, diesen bis ins Jahr 2050 auf mindestens 50 Prozent zu erhöhen.3

Selbstversorgungsgrad Der Selbstversorgungsgrad gibt an, welcher Anteil der im Inland konsumierten Lebensmittel auch im Inland produziert wird – gemessen in Kalorien. Es wird zwischen Brutto-Selbstversorgungsgrad und Netto-Selbstversorgungsgrad unterschieden. Beim Netto-Selbstversorgungsgrad wird berücksichtigt, dass ein Teil der Inlandproduktion auf importierten Futtermitteln beruht. Für die Berechnung des Netto-Selbstversorgungsgrades wird die im Inland produzierte Menge an tierischen Lebensmitteln um den Anteil reduziert, der mit importierten Futtermitteln produziert wird.

Der Selbstversorgungsgrad ist ein wichtiger Gradmesser dafür, wie widerstandsfähig ein Land gegenüber internationalen Lieferengpässen oder Krisen ist. Der Selbstversorgungsgrad erlaubt aber keine Aussage darüber, ob die Bevölkerung tatsächlich Zugang zu einer ausreichenden Menge an hochwertigen und bezahlbaren Lebensmitteln hat. Er zeigt auch nicht auf, wie stark die Schweizer Landwirtschaft von wichtigen Produktionsmitteln, wie zum Beispiel Dünger, Pflanzenschutzmitteln oder Saatgut, abhängig ist. Diese werden häufig aus dem Ausland eingeführt.

Der Agrarbericht 2025 weist aus, dass der Netto-Selbstversorgungsgrad 2022 und 2023 bei 46 Prozent lag und 2024 bei 42 Prozent ( agrarbericht.ch > Markt > Selbstversorgungsgrad).

«Zukünftige Ausrichtung der Agrarpolitik», Bericht des Bundesrates vom 22. Juni 2022 in Erfüllung der Postulate 20.3931 der WAK-S vom 20. August 2020 und 21.3015 der WAK-N vom

  • 2. Februar 2021, S. 52 ( parlament.ch > 20.3931 > Bericht in Erfüllung des parlamentarischen Vorstosses).

Anteil der inländischen Lebensmittelproduktion am Konsum (Netto-Selbstversorgungsgrad *) 2010 2015 2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050

Vorgabe Initiative bis 2036

Ziel Bundesrat bis 2050

Heute produziert die Schweizer Landwirtschaft etwas weniger als die Hälfte der Lebensmittel, die in der Schweiz konsumiert werden. Bei Annahme der Initiative soll dieser Anteil bis in 10 Jahren auf 70 Prozent erhöht werden. Die Agrarpolitik des Bundesrates sieht vor, den Anteil bis 2050 auf mindestens 50 Prozent zu erhöhen.

  • * Der Selbstversorgungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen der Produktion von Lebensmitteln im Inland und dem Gesamtverbrauch im Inland. Bei der Berechnung des Netto-Selbstversorgungsgrads wird die Produktion von tierischen Lebensmitteln (Fleisch, Milch, Eier) im Inland um den Anteil reduziert, der auf importiertem Tierfutter beruht.

Quelle: Agrarbericht 2025 ( agrarbericht.ch > Markt > Selbstversorgungsgrad) Die Initiative will, dass die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft vermehrt auf die Produktion und den Konsum von pflanzlichen Lebensmitteln ausgerichtet wird. Heute hat die Produktion von tierischen Lebensmitteln (z.B. Fleisch, Milch, Eier) in der Schweiz einen hohen Stellenwert. Das liegt unter anderem daran, dass in der Schweiz rund 60 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche nicht für den Ackerbau geeignet sind. Diese Flächen lassen sich nur als Grasland für Kühe, Schafe oder Ziegen für die Produktion von Lebensmitteln nutzen. Im Berggebiet gibt es fast nur Grasland. Dazu kommt, dass auch das Ackerland zu mehr als der Hälfte für die Produktion von Tierfutter, zum Beispiel von Futtergetreide für Schweine, genutzt wird.

Die Initiative will, dass die Böden fruchtbar bleiben.

Zudem soll die Biodiversität, also die Vielfalt von Tieren, Pflanzen und ihren Lebensräumen, erhalten bleiben. Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit sind wichtige Grundlagen für eine ertragreiche Landwirtschaft. In den Umweltzielen für die Landwirtschaft sind seit 2008 Höchstwerte für Umweltbelastungen festgelegt. Nicht alle diese Ziele werden heute erreicht.

Die Initiative fordert deshalb einen stärkeren Schutz der Ökosysteme. Die Landwirtinnen und Landwirte sollen Pflanzenschutzmittel und Dünger sparsamer einsetzen, sodass die Umwelt weniger belastet wird.

Das Trinkwasser in der Schweiz ist von guter Qualität und wird laufend kontrolliert. Etwa 80 Prozent stammen aus Grund- und Quellwasser, rund 20 Prozent werden aus Seen aufbereitet.4 Grundwasser kann durch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und Dünger belastet sein. Die Initiative will das Grundwasser besser schützen, damit auch in Zukunft sauberes Trinkwasser gewonnen werden kann.

Infografik Wassergewinnung, Fachverband für Wasser, Gas und Wärme ( svgw.ch > wasser > wasserstatistik > infografik).

Bei einer Annahme der Initiative wäre die Schweiz im Krisenfall weniger abhängig von importierten Lebensmitteln.

Die bestehenden Umweltziele für die Landwirtschaft könnten früher als vom Bundesrat angestrebt erreicht werden. Allerdings müsste die Land- und Ernährungswirtschaft innerhalb von zehn Jahren stark auf die pflanzliche Produktion ausgerichtet werden. Es dürften weniger tierische Lebensmittel hergestellt werden. Die Bevölkerung müsste ihre Essgewohnheiten ändern. Täte sie dies nicht und konsumierte sie weiterhin viele tierische Lebensmittel, so müssten diese vermehrt importiert werden. Die negativen Auswirkungen auf die Umwelt würden dann ins Ausland verlagert.

Initiativkomitee

Pro

Unsere Lebensmittelversorgung ist zu 58 Prozent vom Ausland abhängig, und Ernährungssicherheit ist ein Verfassungsauftrag, doch unsere Selbstversorgung sinkt stetig. Trotz jährlicher 3,6 Milliarden Franken Subventionen ist die Landwirtschaft nicht darauf ausgerichtet, die Bevölkerung bei Importausfällen und Mangellagen aus eigenem Boden zu ernähren, und auch ist die Trinkwasserversorgung nicht ausreichend gegen Verschmutzung und die Folgen des Klimawandels abgesichert.

Die Argumente der Befürworter — Quelle: Komitee — amtlichen Wortlaut aufklappen

Unsere Lebensmittelversorgung ist zu 58 Prozent vom Ausland abhängig. Trotz jährlicher 3,6 Milliarden Franken Subventionen ist die Landwirtschaft nicht darauf ausgerichtet, die Bevölkerung bei Importausfällen und Mangellagen aus eigenem Boden zu ernähren. Auch ist die Trinkwasserversorgung nicht ausreichend gegen Verschmutzung und die Folgen des Klimawandels abgesichert. Hier setzt die Initiative an, indem sie die krisensichere Versorgung mit inländischen Lebensmitteln samt sauberem Trinkwasser stärkt.

Ernährungssicherheit ist ein Verfassungsauftrag, doch unsere Selbstversorgung sinkt stetig. Im Krisenfall ist die Landwirtschaft nicht darauf ausgerichtet, die Bevölkerung selbst zu ernähren. Ackerland ist dafür per Gesetz genug gesichert. Deshalb verpflichtet die Initiative den Bund, einen Netto-Selbstversorgungsgrad von 70 Prozent anzustreben und dafür vermehrt pflanzliche Lebensmittel zu fördern. Auf dem Ackerland sollen dazu statt Futtermais mehr pflanzliche Lebensmittel angebaut werden, das Grasland soll weiter für die Milch- und Fleischproduktion dienen. Heute fördern 75 Prozent der 3,6 Milliarden Franken Agrarsubventionen die tierische Produktion. Konsum und Produktion von pflanzlichen Lebensmitteln werden massiv benachteiligt. Die Folge: 65 Prozent der pflanzlichen Lebensmittel, die wir essen, werden importiert. Die Initiative verlangt die Sicherstellung von fruchtbaren Böden und Biodiversität. Sie sind Voraussetzung für sichere und hohe Erträge sowie einen natürlichen Pflanzenschutz. Die Überdüngung mit Gülle, Mist und Ammoniak aus einer mit Importfutter erhöhten Tierproduktion führt zu ihrem anhaltenden Verlust. Die zum Schutz von Böden und Wasser seit 2008 in den Umweltzielen der Landwirtschaft vorgeschriebenen Höchstwerte für Dünger werden dabei überschritten. Die Initiative verpflichtet den Bund dazu, dass diese Höchstwerte eingehalten werden.

Klimawandel und Verschmutzung gefährden unsere

Wasservorkommen. Die Initiative verlangt die Sicherstellung von sauberem Trinkwasser und dem dafür nötigen Grundwasser. Dafür braucht es eine nationale Planung für die Wasserversorgung, auf die auch die Landwirtschaft angewiesen ist. Ernährungssicherheit ist das Fundament für unser Leben und die Sicherheit unseres Landes. Durch die Initiative werden die Milliarden an Agrarsubventionen in eine krisensichere Versorgung mit inländischen Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser investiert. Und die Landwirtinnen und Landwirte profitieren von Produktionssicherheit und neuen

Absatzmärkten.

Darum empfiehlt das Initiativkomitee:

Ja initiative-fuer-eine-sichere-ernaehrung.ch

Der Text auf dieser Doppelseite stammt vom Initiativkomitee. Es ist für den Inhalt und die Wortwahl verantwortlich. Bundesrat und Parlament

Contra

Der Bundesrat anerkennt, dass die Schweizer Landwirtschaft massgeblich zur Ernährungssicherheit beiträgt und sich gleichzeitig noch ökologischer ausrichten sollte. Die Agrarpolitik des Bundesrates setzt anders als die Initiative jedoch auf schrittweise Anpassungen, die der Land- und Ernährungswirtschaft die nötige Zeit zur Umsetzung lassen.

Die Argumente der Gegner — Quelle: Bundesrat und Parlament — amtlichen Wortlaut aufklappen

Der Bundesrat anerkennt, dass die Schweizer Landwirtschaft massgeblich zur Ernährungssicherheit beiträgt und sich gleichzeitig noch ökologischer ausrichten sollte. Die Ernährungsinitiative geht aber zu weit und will zu viel in zu kurzer Zeit. Der Staat müsste massiv in die Produktion und die Ernährungsgewohnheiten eingreifen. Das würde hohe Kosten verursachen und die Wahlfreiheit der Konsumentinnen und Konsumenten einschränken. Bundesrat und Parlament lehnen die Volksinitiative insbesondere aus folgenden Gründen ab: Der Bundesrat teilt gewisse Anliegen der Initiative. Er entwickelt seine Agrarpolitik bereits in die von der Initiative verlangte Richtung. Er will die inländische Lebensmittelproduktion erhöhen und den ökologischen Fussabdruck der Land- und Ernährungswirtschaft weiter reduzieren. Die Agrarpolitik des Bundesrates setzt anders als die Initiative jedoch auf schrittweise Anpassungen, die der Land- und Ernährungswirtschaft die nötige Zeit zur Umsetzung lassen.

Es ist kaum realistisch, den Netto-Selbstversorgungsgrad innerhalb von zehn Jahren auf 70 Prozent zu erhöhen. Um das zu erreichen, wären tiefgreifende Veränderungen in der landwirtschaftlichen Produktion, bei der Lebensmittelverarbeitung und bei den Ernährungsgewohnheiten der Schweizer Bevölkerung erforderlich. Die Schweizerinnen und Schweizer müssten deutlich mehr pflanzliche Lebensmittel essen und dürften nicht mehr so viele tierische Lebensmittel wie Fleisch, Milch und Eier konsumieren.

Der Staat müsste mit Vorschriften massiv in die Produktion und den Konsum eingreifen. Die für die Umsetzung der Initiative vorgesehene kurze Frist würde es den Landwirtinnen und Landwirten sowie den betroffenen Branchen nicht erlauben, ihre bereits getätigten Investitionen zum Beispiel in Ställe vollständig zu amortisieren. Deshalb sieht die Initiative eine zusätzliche finanzielle Unterstützung durch den Bund vor, damit der Wandel, wie von der Initiative verlangt, sozialverträglich umgesetzt werden kann. Je nach Ausgestaltung der Massnahmen könnte dies für den Bund hohe Kosten

verursachen.

Die Initiative geht zwar in die richtige Richtung, aber sie will viel zu viel in zu kurzer Zeit. Um so schnell so starke Veränderungen zu erreichen, wie dies die Initiative will, bräuchte es einschneidende Massnahmen. Betroffen wären sowohl die Land- und Ernährungswirtschaft als auch die Konsumentinnen und Konsumenten. Berechtigte Anliegen der Initiative wie die Stärkung der Ernährungssicherheit und des Umweltschutzes in der Landwirtschaft gehen Bundesrat und Parlament bereits im Rahmen der Weiterentwicklung der Agrarpolitik an.

Aus all diesen Gründen empfehlen Bundesrat und Parlament, die Ernährungsinitiative abzulehnen. Nein

admin.ch/ernaehrungsinitiative

Parteistimmen (Fraktionslinien: Ständerat und Nationalrat)

Achse: «Ja» meint die Zustimmung zur Vorlage an der Urne, «Nein» die Ablehnung — die Parlamentsempfehlung war ein Nein, darum zählt ein Protokoll-Ja hier als Nein: eine Kammer, die das Protokoll als «angenommen» führt, steht auf der Volksfrage-Achse bei «abgelehnt».

ParteiParteilinieJaNeinEnthaltungStimmen (beide Räte)
SVPNein0 %100 %0 %66
SPNein0 %100 %0 %46
Die MitteNein0 %100 %0 %41
FDPNein0 %100 %0 %37
GRÜNENein0 %100 %0 %25
glpNein0 %100 %0 %12
MCGNein0 %100 %0 %3
EVPNein0 %100 %0 %2
EDUNein0 %100 %0 %2
UnabhängigNein0 %100 %0 %1
LegaNein0 %100 %0 %1
LDPNein0 %100 %0 %1
Alternative (ZG)Nein0 %100 %0 %1

Ständeratsabstimmung 20. März 2026 · Schlussabstimmung

Die Mitte Die Mitte · 14 Stimmen 0J / 14N / 0E
FDP FDP.Die Liberalen · 12 Stimmen 0J / 12N / 0E
SVP Schweizerische Volkspartei · 6 Stimmen 0J / 6N / 0E
SP Sozialdemokratische Partei der Schweiz · 6 Stimmen 0J / 6N / 0E
GRÜNE GRÜNE Schweiz · 3 Stimmen 0J / 3N / 0E
glp Grünliberale Partei · 1 Stimmen 0J / 1N / 0E
MCG Mouvement Citoyens Genevois · 1 Stimmen 0J / 1N / 0E
Unabhängig ohne Partei · 1 Stimmen 0J / 1N / 0E
Ständerat — 0 Ja · 44 Nein · 0 Enthaltung — Abstimmungsdetail aufklappen


abgelehnt — auf der Volksfrage-Achse (Protokoll: «angenommen»; Erklärung im Parteistimmen-Block) 0 : 44 : 0 (Ja : Nein : Enthaltung)

Nicht gezählt: 2 Einträge (abwesend/enthält sich der Stimme gem. Geschäftsordnung).

Namentliche Abstimmung (46 Personen) — Entscheide auf der Volksfrage-Achse; grauer Zusatz = Protokolltext

Zurücksetzen
Name Partei Kanton Entscheid
Marianne Binder-Keller Die Mitte Aargau Nein Ja
Pirmin Bischof Die Mitte Solothurn Nein Ja
Pascal Broulis FDP Waadt Nein Ja
Severin Brüngger FDP Schaffhausen Nein Ja
Thierry Burkart FDP Aargau Nein Ja
Andrea Caroni FDP Appenzell A.-Rh. Nein Ja
Isabelle Chassot Die Mitte Freiburg Nein Ja
Marco Chiesa SVP Tessin Nein Ja
Mathilde Crevoisier Crelier SP Jura Nein Ja
Josef Dittli FDP Uri Nein Ja
Erich Ettlin Die Mitte Obwalden Nein Ja
Fabien Fivaz GRÜNE Neuenburg Nein Ja
Esther Friedli SVP St. Gallen Nein Ja
Daniel Fässler Die Mitte Appenzell I.-Rh. Nein Ja
Johanna Gapany FDP Freiburg Nein Ja
Hannes Germann SVP Schaffhausen Nein Ja
Andrea Gmür-Schönenberger Die Mitte Luzern Nein Ja
Maya Graf GRÜNE Basel-Landschaft Nein Ja
Petra Gössi FDP Schwyz Nein Ja
Peter Hegglin Die Mitte Zug Nein Ja
Baptiste Hurni SP Neuenburg Nein Ja
Brigitte Häberli-Koller Die Mitte Thurgau Nein Ja
Daniel Jositsch ohne Partei Zürich Nein Ja
Charles Juillard Die Mitte Jura Nein Ja
Pierre-Yves Maillard SP Waadt Nein Ja
Marianne Maret Die Mitte Wallis Nein Ja
Matthias Michel FDP Zug Nein Ja
Tiana Angelina Moser glp Zürich Nein Ja
Benjamin Mühlemann FDP Glarus Nein Ja
Damian Müller FDP Luzern Nein Ja
Mauro Poggia MCG Genf Nein Ja
Fabio Regazzi Die Mitte Tessin Nein Ja
Beat Rieder Die Mitte Wallis Nein Ja
Franziska Roth SP Solothurn Nein Ja
Werner Salzmann SVP Bern Nein Ja
Martin Schmid FDP Graubünden Nein Ja
Pirmin Schwander SVP Schwyz Nein Ja
Carlo Sommaruga SP Genf Nein Ja
Jakob Stark SVP Thurgau Nein Ja
Flavia Wasserfallen SP Bern Nein Ja
Hans Wicki FDP Nidwalden Nein Ja
Benedikt Würth Die Mitte St. Gallen Nein Ja
Heidi Z'graggen Die Mitte Uri Nein Ja
Mathias Zopfi GRÜNE Glarus Nein Ja
Eva Herzog SP Basel-Stadt Entschuldigt gemäss Art. 57 Abs. 4
Stefan Engler Die Mitte Graubünden Die Präsidentin/der Präsident stimmt nicht

Nationalratsabstimmung 20. März 2026 · Schlussabstimmung

SVP Schweizerische Volkspartei · 60 Stimmen 0J / 60N / 0E
SP Sozialdemokratische Partei der Schweiz · 40 Stimmen 0J / 40N / 0E
Die Mitte Die Mitte · 27 Stimmen 0J / 27N / 0E
FDP FDP.Die Liberalen · 25 Stimmen 0J / 25N / 0E
GRÜNE GRÜNE Schweiz · 22 Stimmen 0J / 22N / 0E
glp Grünliberale Partei · 11 Stimmen 0J / 11N / 0E
MCG Mouvement Citoyens Genevois · 2 Stimmen 0J / 2N / 0E
EVP Evangelische Volkspartei der Schweiz · 2 Stimmen 0J / 2N / 0E
EDU Eidgenössisch-Demokratische Union · 2 Stimmen 0J / 2N / 0E
Lega Lega dei Ticinesi · 1 Stimmen 0J / 1N / 0E
LDP Liberal-Demokratische Partei · 1 Stimmen 0J / 1N / 0E
Alternative (ZG) Alternative-die Grünen Kanton Zug · 1 Stimmen 0J / 1N / 0E
Nationalrat — 0 Ja · 194 Nein · 0 Enthaltung — Abstimmungsdetail aufklappen


abgelehnt — auf der Volksfrage-Achse (Protokoll: «angenommen»; Erklärung im Parteistimmen-Block) 0 : 194 : 0 (Ja : Nein : Enthaltung)

Nicht gezählt: 6 Einträge (abwesend/enthält sich der Stimme gem. Geschäftsordnung).

Namentliche Abstimmung (200 Personen) — Entscheide auf der Volksfrage-Achse; grauer Zusatz = Protokolltext

Zurücksetzen
Name Partei Kanton Entscheid
Jean-Luc Addor SVP VS Nein Ja
Cyril Aellen FDP GE Nein Ja
Thomas Aeschi SVP ZG Nein Ja
Islam Alijaj SP ZH Nein Ja
Céline Amaudruz SVP GE Nein Ja
Emmanuel Amoos SP VS Nein Ja
Gerhard Andrey GRÜNE FR Nein Ja
Sibel Arslan GRÜNE BS Nein Ja
Christine Badertscher GRÜNE BE Nein Ja
Jacqueline Badran SP ZH Nein Ja
Maya Bally Die Mitte AG Nein Ja
Bettina Balmer FDP ZH Nein Ja
Nicole Barandun Die Mitte ZH Nein Ja
Kilian Baumann GRÜNE BE Nein Ja
Samuel Bendahan SP VD Nein Ja
Rudi Berli GRÜNE GE Nein Ja
Kathrin Bertschy glp BE Nein Ja
Edgar Bischof SVP AR Nein Ja
Dominik Blunschy Die Mitte SZ Nein Ja
Thomas Bläsi SVP GE Nein Ja
Philipp Matthias Bregy Die Mitte VS Nein Ja
Florence Brenzikofer GRÜNE BL Nein Ja
Simona Brizzi SP AG Nein Ja
Michaël Buffat SVP VD Nein Ja
Christine Bulliard-Marbach Die Mitte FR Nein Ja
Martin Bäumle glp ZH Nein Ja
Roland Rino Büchel SVP SG Nein Ja
Manfred Bühler SVP BE Nein Ja
Roman Bürgi SVP SZ Nein Ja
Yvonne Bürgin Die Mitte ZH Nein Ja
Didier Calame SVP NE Nein Ja
Hasan Candan SP LU Nein Ja
Martin Candinas Die Mitte GR Nein Ja
Isabelle Chappuis Die Mitte VD Nein Ja
Clarence Chollet GRÜNE NE Nein Ja
Katja Christ glp BS Nein Ja
Christophe Clivaz GRÜNE VS Nein Ja
Damien Cottier FDP NE Nein Ja
Brigitte Crottaz SP VD Nein Ja
Christian Dandrès SP GE Nein Ja
Linda De Ventura SP SH Nein Ja
Marcel Dettling SVP SZ Nein Ja
Marcel Dobler FDP SG Nein Ja
Martine Docourt SP NE Nein Ja
Regina Durrer-Knobel Die Mitte NW Nein Ja
Mike Egger SVP SG Nein Ja
Alex Farinelli FDP TI Nein Ja
Laurence Fehlmann Rielle SP GE Nein Ja
Nina Fehr Düsel SVP ZH Nein Ja
Olivier Feller FDP VD Nein Ja
Benjamin Fischer SVP ZH Nein Ja
Beat Flach (a) glp AG Nein Ja
Giorgio Fonio Die Mitte TI Nein Ja
Sylvain Freymond SVP VD Nein Ja
Pierre-Alain Fridez (a) SP JU Nein Ja
Claudia Friedl (a) SP SG Nein Ja
Tamara Funiciello SP BE Nein Ja
Andreas Gafner EDU BE Nein Ja
Benoît Gaillard SP VD Nein Ja
Walter Gartmann SVP SG Nein Ja
Anna Giacometti FDP GR Nein Ja
Simone Gianini FDP TI Nein Ja
Benjamin Giezendanner SVP AG Nein Ja
Andreas Glarner SVP AG Nein Ja
Christian Glur SVP AG Nein Ja
Balthasar Glättli (a) GRÜNE ZH Nein Ja
Nadine Gobet FDP FR Nein Ja
Roger Golay MCG GE Nein Ja
Michael Graber SVP VS Nein Ja
Corina Gredig glp ZH Nein Ja
Jürg Grossen glp BE Nein Ja
Franz Grüter SVP LU Nein Ja
Niklaus-Samuel Gugger EVP ZH Nein Ja
Lars Guggisberg SVP BE Nein Ja
Diana Gutjahr SVP TG Nein Ja
Barbara Gysi SP SG Nein Ja
Greta Gysin GRÜNE TI Nein Ja
Michael Götte SVP SG Nein Ja
Martin Haab SVP ZH Nein Ja
Stefanie Heimgartner SVP AG Nein Ja
Lorenz Hess Die Mitte BE Nein Ja
Erich Hess SVP BE Nein Ja
Alois Huber SVP AG Nein Ja
Roman Hug SVP GR Nein Ja
Thomas Hurter SVP SH Nein Ja
Patrick Hässig glp ZH Nein Ja
Martin Hübscher SVP ZH Nein Ja
Christian Imark SVP SO Nein Ja
Jessica Jaccoud SP VD Nein Ja
Matthias Samuel Jauslin glp AG Nein Ja
Marc Jost EVP BE Nein Ja
Pius Kaufmann Die Mitte LU Nein Ja
Delphine Klopfenstein Broggini GRÜNE GE Nein Ja
Thomas Knutti SVP BE Nein Ja
Nicolas Kolly SVP FR Nein Ja
Philipp Kutter Die Mitte ZH Nein Ja
Irène Kälin GRÜNE AG Nein Ja
Christian Lohr Die Mitte TG Nein Ja
Raphaël Mahaim GRÜNE VD Nein Ja
Vincent Maitre Die Mitte GE Nein Ja
Piero Marchesi SVP TI Nein Ja
Min Li Marti SP ZH Nein Ja
Samira Marti SP BL Nein Ja
Magdalena Martullo-Blocher SVP GR Nein Ja
Nadine Masshardt SP BE Nein Ja
Thomas Matter SVP ZH Nein Ja
Andreas Meier Die Mitte AG Nein Ja
Sophie Michaud Gigon GRÜNE VD Nein Ja
Simon Michel FDP SO Nein Ja
Fabian Molina SP ZH Nein Ja
Leo Müller Die Mitte LU Nein Ja
Philippe Nantermod FDP VS Nein Ja
Reto Nause Die Mitte BE Nein Ja
Jacques Nicolet SVP VD Nein Ja
Eric Nussbaumer (a) SP BL Nein Ja
Nicolò Paganini Die Mitte SG Nein Ja
Yvan Pahud SVP VD Nein Ja
Paolo Pamini SVP TI Nein Ja
Gerhard Pfister Die Mitte ZG Nein Ja
Valérie Piller Carrard SP FR Nein Ja
Léonore Porchet GRÜNE VD Nein Ja
Hans-Peter Portmann FDP ZH Nein Ja
Katharina Prelicz-Huber GRÜNE ZH Nein Ja
Jon Pult SP GR Nein Ja
Lorenzo Quadri Lega TI Nein Ja
Thomas Rechsteiner Die Mitte AI Nein Ja
Lukas Reimann SVP SG Nein Ja
Estelle Revaz SP GE Nein Ja
Christoph Riner SVP AG Nein Ja
Maja Riniker FDP AG Nein Ja
Markus Ritter Die Mitte SG Nein Ja
Benjamin Roduit Die Mitte VS Nein Ja
Anna Rosenwasser SP ZH Nein Ja
David Roth SP LU Nein Ja
Marie-France Roth Pasquier Die Mitte FR Nein Ja
Daniel Ruch FDP VD Nein Ja
Farah Rumy SP SO Nein Ja
Gregor Rutz SVP ZH Nein Ja
Franziska Ryser GRÜNE SG Nein Ja
Monika Rüegger SVP OW Nein Ja
Hans Jörg Rüegsegger SVP BE Nein Ja
Regine Sauter FDP ZH Nein Ja
Barbara Schaffner glp ZH Nein Ja
Peter Schilliger FDP LU Nein Ja
Marionna Schlatter GRÜNE ZH Nein Ja
Nina Schläfli SP TG Nein Ja
Therese Schläpfer SVP ZH Nein Ja
Ueli Schmezer SP BE Nein Ja
Pascal Schmid SVP TG Nein Ja
Daniela Schneeberger FDP BL Nein Ja
Meret Schneider GRÜNE ZH Nein Ja
Elisabeth Schneider-Schneiter Die Mitte BL Nein Ja
Markus Schnyder SVP GL Nein Ja
Priska Seiler Graf SP ZH Nein Ja
Andri Silberschmidt FDP ZH Nein Ja
Sandra Sollberger SVP BL Nein Ja
Daniel Sormanni MCG GE Nein Ja
Simon Stadler Die Mitte UR Nein Ja
Barbara Steinemann SVP ZH Nein Ja
Thomas Stettler SVP JU Nein Ja
Katja Stettler-Riem SVP BE Nein Ja
Bruno Storni SP TI Nein Ja
Manuel Strupler SVP TG Nein Ja
Fabienne Stämpfli glp BE Nein Ja
Gabriela Suter SP AG Nein Ja
Vroni Thalmann-Bieri SVP LU Nein Ja
Heinz Theiler FDP SZ Nein Ja
Aline Trede (a) GRÜNE BE Nein Ja
Jean Tschopp SP VD Nein Ja
Mauro Tuena SVP ZH Nein Ja
Brenda Tuosto SP VD Nein Ja
Michael Töngi GRÜNE LU Nein Ja
Nadja Umbricht Pieren SVP BE Nein Ja
Kris Vietze FDP TG Nein Ja
Susanne Vincenz-Stauffacher FDP SG Nein Ja
Erich Vontobel EDU ZH Nein Ja
Bruno Walliser SVP ZH Nein Ja
Ernst Wandfluh SVP BE Nein Ja
Christian Wasserfallen FDP BE Nein Ja
Céline Weber glp VD Nein Ja
Laurent Wehrli FDP VD Nein Ja
Manuela Weichelt Alternative (ZG) ZG Nein Ja
Cédric Wermuth SP AG Nein Ja
Felix Wettstein (a) GRÜNE SO Nein Ja
Céline Widmer (a) SP ZH Nein Ja
Priska Wismer-Felder Die Mitte LU Nein Ja
Sarah Wyss SP BS Nein Ja
Rémy Wyssmann SVP SO Nein Ja
Andrea Zryd SP BE Nein Ja
Ursula Zybach SP BE Nein Ja
Thomas de Courten SVP BL Nein Ja
Simone de Montmollin FDP GE Nein Ja
Jacqueline de Quattro FDP VD Nein Ja
Patricia von Falkenstein LDP BS Nein Ja
Sidney Kamerzin Die Mitte VS Hat nicht teilgenommen
Thomas Burgherr SVP AG Entschuldigt gemäss Art. 57 Abs. 4
Mattea Meyer SP ZH Entschuldigt gemäss Art. 57 Abs. 4
Stefan Müller-Altermatt Die Mitte SO Entschuldigt gemäss Art. 57 Abs. 4
Beat Walti FDP ZH Entschuldigt gemäss Art. 57 Abs. 4
Pierre-André Page SVP FR Die Präsidentin/der Präsident stimmt nicht