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Änderung des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst (Zivildienstgesetz, ZDG)

25.033 · Ständerat und Nationalrat · 26. September 2025 · BRG · 🗳 Volksabstimmung 14. Juni 2026 angenommen · 52,46 % Ja · Stimmbeteiligung 58,26 % · Sicherheitspolitik

Beide Räte angenommen

Auch im Ständerat abgestimmt

Zusammenfassung

Wer den Militärdienst nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, hat die Möglichkeit, Zivildienst zu leisten. Gegen die Vorlage wurde das Referendum ergriffen, deshalb kommt es zur Abstimmung.

In Kürze — Erläuterungen des Bundesrates

Änderung des Zivildienstgesetzes Wer den Militärdienst nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, hat die Möglichkeit, Zivildienst zu leisten. Er muss dafür ein Gesuch stellen. Bis 2009 hat eine Zulassungskommission geprüft, ob der Gewissenskonflikt glaubhaft war. Seither belegen die Gesuchsteller ihren Gewissenskonflikt dadurch, dass sie bereit sind, im Zivildienst 1,5-mal so viele Diensttage zu leisten, wie im Militär noch verbleiben würden. Bundesrat und Parlament wollen sicherstellen, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleibt. Die Vorlage soll dafür sorgen, dass weniger Personen in den Zivildienst wechseln. Sie zielt vor allem auf Armeeangehörige, die erst in den Zivildienst wechseln, nachdem sie bereits einen grossen Teil ihres Armeedienstes geleistet haben. Denn diese Personen müssen heute nur noch relativ wenige zusätzliche Diensttage leisten. Neu müssen alle Zivildienstpflichtigen mindestens 150 Diensttage leisten. Als weitere Massnahmen sind strengere Vorgaben für die Planung der Zivildiensteinsätze vorgesehen. Damit soll verhindert werden, dass Zivildienstpflichtige gegenüber Militärdienstpflichtigen einen Vorteil haben. Gegen die Vorlage wurde das Referendum ergriffen. Deshalb kommt es zur Abstimmung. Die Vorlage

Im Detail — Erläuterungen des Bundesrates

Zivildienstgesetzes Argumente Referendumskomitee Argumente Bundesrat und Parlament Wer den Militärdienst nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, hat seit 1996 die Möglichkeit, Zivildienst zu leisten. Er muss dafür ein Gesuch stellen.1 Zu Beginn hat eine Kommission geprüft, ob der Gewissenskonflikt glaubhaft war.

Seit 2009 weisen Gesuchsteller ihren Gewissenskonflikt mit ihrer Bereitschaft nach, im Zivildienst 1,5-mal so viele Diensttage zu leisten wie im Militär. Seit 2009 werden jährlich durchschnittlich über 6000 Personen zum Zivildienst zugelassen.

2025 waren es 7211 Personen. Das ist der höchste Wert seit Einführung des Zivildienstes.

Anzahl Zulassungen pro Jahr seit der Einführung des Zivildienstes am 1. Oktober 1996

Ab 2009 ohne Gewissensprüfung * 1996 2008 2025

Anzahl Zulassungen pro Jahr Lesebeispiele: 1996 wurden 96 Personen zum Zivildienst zugelassen. 2025 waren es 7211 Zulassungen.

  • * Wer statt Militär- Zivildienst leisten wollte, musste bis 2008 vor einer Kommission seinen Gewissenskonflikt glaubhaft machen. Seit 2009 gilt die Bereitschaft, einen 1,5-mal so langen zivilen Dienst zu leisten, als Nachweis für den Gewissenskonflikt.

Quelle: Jahresstatistik des Bundesamtes für Zivildienst ZIVI Die Vorlage betrifft fast nur Männer. Frauen sind nur betroffen, wenn sie sich freiwillig zum Militärdienst gemeldet haben und später den Militärdienst nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Deshalb wird hier nur die männliche Form verwendet.

Die Vorlage sieht sechs Massnahmen vor, mit denen sichergestellt werden soll, dass der Militärdienst die Regel und der Zivildienst die Ausnahme bleibt.

Wer in den Zivildienst wechselt, muss neu mindestens 150 Zivildiensttage leisten, unabhängig davon, wie viele Diensttage im Militär noch verbleiben würden. Damit wird verhindert, dass die zusätzliche Dienstzeit im Zivildienst nur noch wenige Wochen oder gar Tage beträgt, weil bereits viele Militärdiensttage geleistet wurden. Diese Massnahme soll dazu führen, dass die Armee weniger Soldaten verliert, in deren Ausbildung sie investiert hat.

Zentrale Massnahme der Vorlage gegen späte Wechsel in den Zivildienst Bei einem Wechsel vom Militär- in den Zivildienst müssen neu in jedem Fall noch mindestens 150 Diensttage geleistet werden. zu leistende Dienstage zu leistende Diensttage zu leistende Diensttage vor der RS nach dem 2. WK nach dem 4. WK Zivildienst heute Zivildienst bei Annahme der Vorlage Drei Beispiele: Vor der Rekrutenschule (RS) verbleiben heute 243 Diensttage in der Armee oder bei einem Wechsel in den Zivildienst 365. Nach dem 2. WK (Wiederholungskurs Militär) verbleiben heute 81 Tage Militärdienst oder bei einem Wechsel in den Zivildienst 122 Diensttage. Nach dem

  • 4. WK sind es heute 43 Tage Militärdienst oder 65 Tage Zivildienst. Bei Annahme der Vorlage ändert sich im ersten Beispiel nichts, in den beiden anderen Fällen verbleiben im Zivildienst 150 Diensttage.

Heute müssen Unteroffiziere und Offiziere, die in den Zivildienst wechseln, nur 10 Prozent mehr Diensttage leisten, als im Militär noch verbleiben würden. Neu sollen auch Unteroffiziere und Offiziere 1,5-mal so viele Diensttage leisten müssen. Diese Massnahme soll die Abgänge beim Armeekader reduzieren.

Der Armee fehlt medizinisches Personal. Mediziner und Medizinstudenten können heute den Zivildienst als berufliche Erfahrung nutzen, indem sie einen Einsatz in ihrem Fachgebiet absolvieren. Dies macht es für sie attraktiv, Zivildienst zu leisten. Darum sollen Zivildiensteinsätze, die ein Studium der Human-, Zahn- oder Veterinärmedizin erfordern, künftig nicht mehr erlaubt sein. Mediziner und Medizinstudenten können bei einem Gewissenskonflikt aber weiterhin Zivildienst in einem anderen Tätigkeitsbereich leisten.

Wer bereits alle Militärdiensttage geleistet hat und in den Zivildienst wechselt, muss gemäss heutigem System keine Zivildiensteinsätze mehr leisten. Im Militär bestünden aber weiterhin gewisse Pflichten, etwa die jährliche Schiesspflicht, das sogenannte Obligatorische.2 Deshalb sollen Personen, die alle Militärdiensttage absolviert haben, neu nicht mehr in den Zivildienst wechseln dürfen. Bei einem Aufgebot zum Aktiv- oder Assistenzdienst kann jedoch weiterhin ein Zivildienstgesuch gestellt werden.

Analog zur Regelung im Militär müssen Zivildienstpflichtige ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle Diensttage geleistet sind. Bisher konnten Zivildiensteinsätze freier geplant werden.

Zu den weiteren Pflichten der Militärdienstpflichtigen zählen unter anderem die Meldepflicht sowie die Pflicht zur Instandhaltung der persönlichen Ausrüstung. Zudem haben sie im Rahmen des Aktivdienstes an Einsätzen teilzunehmen, die der Abwehr innerer oder äusserer Gefahren dienen. Ihre Pflichten umfassen ferner das Leisten von Assistenzdienst. Dabei unterstützt die Armee zivile Behörden, insbesondere die Polizei, um Katastrophen oder ausserordentliche Lagen zu bewältigen.

Der Zivildienst kennt einen sogenannten langen Einsatz von 180 Tagen. Er entspricht der Rekrutenschule im Militär, dauert aber länger. Wer während der Rekrutenschule ein Gesuch zum Zivildienst stellt, muss neu den langen Einsatz bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. So gilt die gleiche Regel wie im Militär: Aus der Rekrutenschule entlassene Personen werden rasch wieder aufgeboten.

Wie stark sich die Vorlage auf die Anzahl der Zivildienstpflichtigen und die Armeebestände auswirkt, lässt sich nicht genau vorhersagen. Es ist aber davon auszugehen, dass es mit der Vorlage weniger Wechsel in den Zivildienst geben wird.

Dadurch wird der Zivildienst langfristig jedoch weniger für die Gesellschaft leisten können.

Militär, Zivildienst und Zivilschutz Jeder Schweizer Mann ist militärdienstpflichtig.

  • – Wer militärdiensttauglich ist, muss Militärdienst leisten.
  • – Wer dies nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, hat die Möglichkeit, Zivildienst zu leisten. Im Zivildienst werden Einsätze vor allem im sozialen oder ökologischen Bereich geleistet.
  • – Wer nicht militärdiensttauglich, aber schutzdiensttauglich ist, leistet Zivilschutz. Der Zivilschutz unterstützt die Bevölkerung bei Katastrophen, Notlagen oder grossen Veranstaltungen.
  • – Wer keinen dieser Dienste leisten kann, muss die sogenannte Wehrpflichtersatzabgabe bezahlen.

Referendumskomitee

Pro

Der Zivildienst ist die Ausnahme von der Regel, dass alle Schweizer Männer Militärdienst leisten müssen, und die Verfassung ist klar: Es gibt keine freie Wahl zwischen Militär- und Zivildienst. Daher soll der Zivildienst neu mindestens 150 Diensttage dauern, auch wenn jemand spät in den Zivildienst wechselt, und aus all diesen Gründen empfehlen Bundesrat und Parlament, die Änderung des Zivildienstgesetzes anzunehmen.

Die Argumente der Befürworter — Quelle: Bundesrat und Parlament — amtlichen Wortlaut aufklappen

Der Zivildienst ist die Ausnahme von der Regel, dass alle Schweizer Männer Militärdienst leisten müssen. Mit der Vorlage wird dieser Grundsatz konsequent durchgesetzt. Vor allem die vielen späten Wechsel aus der Armee in den Zivildienst sind ein Problem, das gelöst werden soll. Zudem ist der Zivildienst heute zu attraktiv. Deshalb sollen Vorteile für Zivildienstpflichtige beseitigt werden. Bundesrat und Parlament befürworten die Vorlage insbesondere aus folgenden Gründen: Die Verfassung ist klar: Es gibt keine freie Wahl zwischen Militär- und Zivildienst. Der Zivildienst ist ein ziviler Ersatzdienst für Personen, die aus Gewissensgründen keinen Militärdienst leisten können. Die Vorlage stärkt diesen Grundsatz.

Zivildienstpflichtige weisen ihren Gewissenskonflikt dadurch nach, dass sie im Zivildienst 1,5-mal so viele Diensttage leisten, wie sie im Militär noch leisten müssten. Wenn jemand schon viele Diensttage im Militär geleistet hat, ist dieser Nachweis aber schwach, weil nur noch wenige zusätzliche Diensttage hinzukommen. Daher soll der Zivildienst neu mindestens 150 Diensttage dauern, auch wenn jemand spät in den Zivildienst wechselt. Das macht späte Wechsel aus der Armee weniger attraktiv als heute.

Zivildienstpflichtige können im heutigen System ihre Einsätze flexibler planen, als dies im Militär der Fall ist. Mediziner und Medizinstudenten haben zudem einen Vorteil, weil sie ihren Zivildiensteinsatz für ihren Berufsweg oft besser nutzen können als einen Einsatz im Militär. Die Vorlage beseitigt diese unerwünschten Besserstellungen im Zivildienst.

Die Armee wird in Zukunft voraussichtlich nicht über genügend Personal und insbesondere nicht über ausreichend Fachkräfte verfügen. Die Vorlage soll dazu führen, dass nicht mehr so viele gut ausgebildete Angehörige der Armee in den Zivildienst wechseln. Das trägt dazu bei, dass die Armee langfristig über genügend geeignete Soldaten und Kader verfügt.

Aus all diesen Gründen empfehlen Bundesrat und Parlament, die Änderung des Zivildienstgesetzes anzunehmen.

Ja admin.ch/aenderung-zivildienst

Contra

Die Vorlage reduziert die Zahl der Zivildienstleistenden massiv, stärkt die Armee jedoch nicht. Die Vorlage verstösst gegen die Verfassung und ist bloss der erste Schritt zur vollständigen Abschaffung des Zivildienstes.

Die Argumente der Gegner — Quelle: Komitee — amtlichen Wortlaut aufklappen

Die Vorlage reduziert die Zahl der Zivildienstleistenden massiv, stärkt die Armee jedoch nicht. Die Zivis werden fehlen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Das schadet dem sozialen Zusammenhalt, der Umwelt und der Sicherheit der Schweiz. Armee und Zivildienst dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir sind auf alle angewiesen, die sich engagieren wollen. Die Vorlage verstösst gegen die Verfassung und ist bloss der erste Schritt zur vollständigen Abschaffung des Zivildienstes. Die Abschreckung vom Zivildienst schadet der Gesellschaft. Der Bundesrat rechnet mit 40 Prozent weniger Zulassungen von Zivis. Zivis sind dort im Einsatz, wo Personal fehlt: in Heimen, Spitälern, sozialen Institutionen und Schulen, im Umweltschutz und in der Land- und Alpwirtschaft. Die Vorlage schwächt dieses Engagement massiv. Die Armee hingegen wird von weniger Zivis nicht profitieren. Denn viele, die sich vom Zivildienst abschrecken lassen, werden sich medizinisch ausmustern lassen, um keinen Militärdienst mehr leisten zu müssen. So nimmt die soziale, solidarische Schweiz Schaden. Die Abschreckung führt dazu, dass insgesamt weniger

junge Menschen einen Dienst an der Gesellschaft leisten. Das ist für unser Milizsystem gerade in der aktuellen geopolitischen Lage verantwortungslos. Denn für die Sicherheit der Schweiz brauchen wir auch den Zivildienst. Die Zivis haben in der Coronapandemie und bei der Betreuung der ukrainischen Flüchtlinge nach dem Angriff Russlands eine wichtige Rolle gespielt. Wir dürfen nicht junge Menschen abschrecken, die für die Schweiz einen sinnvollen Dienst leisten wollen! Die Armeebestände sind nicht gefährdet – im Gegenteil: Die Armee hat seit vielen Jahren mehr Soldat:innen als erlaubt. Ein allfälliger Rückgang des Personalbestands Ende der 20er-Jahre wird durch kontinuierliches Wachstum in den 30er-Jahren rasch ausgeglichen. Zudem zählt die Armee Zehntausende nicht mit, obwohl sie aufgeboten werden können. Deshalb ist die Vorlage nicht im öffentlichen Interesse.

Eine Massnahme führt dazu, dass Zivis bis zu 5 Monate länger Dienst leisten müssen; eine andere dazu, dass Soldat:innen trotz Gewissenskonflikt in den Militärdienst einrücken müssen. Die Vorlage diskriminiert und bestraft und verletzt die Gewissensfreiheit.

Die Vorlage ist für die Befürworter:innen nur der erste Schritt. Sie wollen auch die Gewissensprüfung wieder einführen und schliesslich den Zivildienst ganz im Zivilschutz auflösen. Diese Entwicklung müssen wir jetzt stoppen! Darum empfiehlt das Referendumskomitee:

Nein zivildienstgesetz-nein.ch

Der Text auf dieser Doppelseite stammt vom Referendumskomitee. Es ist für den Inhalt und die Wortwahl verantwortlich. Bundesrat und Parlament

Parteistimmen (Fraktionslinien: Ständerat und Nationalrat)

ParteiParteilinieJaNeinEnthaltungStimmen (beide Räte)
SVPJa100 %0 %0 %66
SPNein0 %100 %0 %48
Die MitteJa100 %0 %0 %44
FDPJa100 %0 %0 %35
GRÜNENein0 %100 %0 %25
glpNein0 %91 %9 %11
MCGJa100 %0 %0 %3
EVPNein0 %100 %0 %2
EDUJa100 %0 %0 %2
UnabhängigJa100 %0 %0 %1
LegaJa100 %0 %0 %1
LDPJa100 %0 %0 %1
Alternative (ZG)Nein0 %100 %0 %1

Ständeratsabstimmung 26. September 2025 · Schlussabstimmung

Die Mitte Die Mitte · 15 Stimmen 15J / 0N / 0E
FDP FDP.Die Liberalen · 10 Stimmen 10J / 0N / 0E
SP Sozialdemokratische Partei der Schweiz · 7 Stimmen 0J / 7N / 0E
SVP Schweizerische Volkspartei · 6 Stimmen 6J / 0N / 0E
GRÜNE GRÜNE Schweiz · 3 Stimmen 0J / 3N / 0E
glp Grünliberale Partei · 1 Stimmen 0J / 0N / 1E
MCG Mouvement Citoyens Genevois · 1 Stimmen 1J / 0N / 0E
Unabhängig ohne Partei · 1 Stimmen 1J / 0N / 0E
Ständerat — 33 Ja · 10 Nein · 1 Enthaltung — Abstimmungsdetail aufklappen


angenommen 33 : 10 : 1 (Ja : Nein : Enthaltung)

Nicht gezählt: 2 Einträge (abwesend/enthält sich der Stimme gem. Geschäftsordnung).

Namentliche Abstimmung (46 Personen)

Zurücksetzen
Name Partei Kanton Entscheid
Marianne Binder-Keller Die Mitte Aargau Ja
Pirmin Bischof Die Mitte Solothurn Ja
Pascal Broulis FDP Waadt Ja
Severin Brüngger FDP Schaffhausen Ja
Thierry Burkart FDP Aargau Ja
Isabelle Chassot Die Mitte Freiburg Ja
Marco Chiesa SVP Tessin Ja
Josef Dittli FDP Uri Ja
Stefan Engler Die Mitte Graubünden Ja
Erich Ettlin Die Mitte Obwalden Ja
Esther Friedli SVP St. Gallen Ja
Daniel Fässler Die Mitte Appenzell I.-Rh. Ja
Johanna Gapany FDP Freiburg Ja
Hannes Germann SVP Schaffhausen Ja
Andrea Gmür-Schönenberger Die Mitte Luzern Ja
Petra Gössi FDP Schwyz Ja
Peter Hegglin Die Mitte Zug Ja
Brigitte Häberli-Koller Die Mitte Thurgau Ja
Daniel Jositsch ohne Partei Zürich Ja
Charles Juillard Die Mitte Jura Ja
Marianne Maret Die Mitte Wallis Ja
Benjamin Mühlemann FDP Glarus Ja
Damian Müller FDP Luzern Ja
Mauro Poggia MCG Genf Ja
Fabio Regazzi Die Mitte Tessin Ja
Beat Rieder Die Mitte Wallis Ja
Werner Salzmann SVP Bern Ja
Martin Schmid FDP Graubünden Ja
Pirmin Schwander SVP Schwyz Ja
Jakob Stark SVP Thurgau Ja
Hans Wicki FDP Nidwalden Ja
Benedikt Würth Die Mitte St. Gallen Ja
Heidi Z'graggen Die Mitte Uri Ja
Mathilde Crevoisier Crelier SP Jura Nein
Fabien Fivaz GRÜNE Neuenburg Nein
Maya Graf GRÜNE Basel-Landschaft Nein
Eva Herzog SP Basel-Stadt Nein
Baptiste Hurni SP Neuenburg Nein
Pierre-Yves Maillard SP Waadt Nein
Franziska Roth SP Solothurn Nein
Carlo Sommaruga SP Genf Nein
Flavia Wasserfallen SP Bern Nein
Mathias Zopfi GRÜNE Glarus Nein
Tiana Angelina Moser glp Zürich Enthaltung
Matthias Michel FDP Zug Hat nicht teilgenommen
Andrea Caroni FDP Appenzell A.-Rh. Die Präsidentin/der Präsident stimmt nicht

Nationalratsabstimmung 26. September 2025 · Schlussabstimmung

SVP Schweizerische Volkspartei · 60 Stimmen 60J / 0N / 0E
SP Sozialdemokratische Partei der Schweiz · 41 Stimmen 0J / 41N / 0E
Die Mitte Die Mitte · 29 Stimmen 29J / 0N / 0E
FDP FDP.Die Liberalen · 25 Stimmen 25J / 0N / 0E
GRÜNE GRÜNE Schweiz · 22 Stimmen 0J / 22N / 0E
glp Grünliberale Partei · 10 Stimmen 0J / 10N / 0E
MCG Mouvement Citoyens Genevois · 2 Stimmen 2J / 0N / 0E
EVP Evangelische Volkspartei der Schweiz · 2 Stimmen 0J / 2N / 0E
EDU Eidgenössisch-Demokratische Union · 2 Stimmen 2J / 0N / 0E
Lega Lega dei Ticinesi · 1 Stimmen 1J / 0N / 0E
LDP Liberal-Demokratische Partei · 1 Stimmen 1J / 0N / 0E
Alternative (ZG) Alternative-die Grünen Kanton Zug · 1 Stimmen 0J / 1N / 0E
Nationalrat — 120 Ja · 76 Nein · 0 Enthaltung — Abstimmungsdetail aufklappen


angenommen 120 : 76 : 0 (Ja : Nein : Enthaltung)

Nicht gezählt: 3 Einträge (abwesend/enthält sich der Stimme gem. Geschäftsordnung).

Namentliche Abstimmung (199 Personen)

Zurücksetzen
Name Partei Kanton Entscheid
Jean-Luc Addor SVP VS Ja
Cyril Aellen FDP GE Ja
Thomas Aeschi SVP ZG Ja
Céline Amaudruz SVP GE Ja
Maya Bally Die Mitte AG Ja
Bettina Balmer FDP ZH Ja
Nicole Barandun Die Mitte ZH Ja
Dominik Blunschy Die Mitte SZ Ja
Thomas Bläsi SVP GE Ja
Philipp Matthias Bregy Die Mitte VS Ja
Michaël Buffat SVP VD Ja
Christine Bulliard-Marbach Die Mitte FR Ja
Thomas Burgherr SVP AG Ja
Roland Rino Büchel SVP SG Ja
Manfred Bühler SVP BE Ja
Roman Bürgi SVP SZ Ja
Yvonne Bürgin Die Mitte ZH Ja
Didier Calame SVP NE Ja
Martin Candinas Die Mitte GR Ja
Isabelle Chappuis Die Mitte VD Ja
Damien Cottier FDP NE Ja
Marcel Dettling SVP SZ Ja
Marcel Dobler FDP SG Ja
Regina Durrer-Knobel Die Mitte NW Ja
Mike Egger SVP SG Ja
Alex Farinelli FDP TI Ja
Nina Fehr Düsel SVP ZH Ja
Olivier Feller FDP VD Ja
Benjamin Fischer SVP ZH Ja
Giorgio Fonio Die Mitte TI Ja
Andreas Gafner EDU BE Ja
Walter Gartmann SVP SG Ja
Anna Giacometti FDP GR Ja
Simone Gianini FDP TI Ja
Benjamin Giezendanner SVP AG Ja
Andreas Glarner SVP AG Ja
Christian Glur SVP AG Ja
Nadine Gobet FDP FR Ja
Roger Golay MCG GE Ja
Michael Graber SVP VS Ja
Franz Grüter SVP LU Ja
Lars Guggisberg SVP BE Ja
Diana Gutjahr SVP TG Ja
Michael Götte SVP SG Ja
Martin Haab SVP ZH Ja
Stefanie Heimgartner SVP AG Ja
Lorenz Hess Die Mitte BE Ja
Erich Hess SVP BE Ja
Alois Huber SVP AG Ja
Roman Hug SVP GR Ja
Thomas Hurter SVP SH Ja
Martin Hübscher SVP ZH Ja
Christian Imark SVP SO Ja
Sidney Kamerzin Die Mitte VS Ja
Pius Kaufmann Die Mitte LU Ja
Thomas Knutti SVP BE Ja
Nicolas Kolly SVP FR Ja
Philipp Kutter Die Mitte ZH Ja
Christian Lohr Die Mitte TG Ja
Vincent Maitre Die Mitte GE Ja
Piero Marchesi SVP TI Ja
Magdalena Martullo-Blocher SVP GR Ja
Thomas Matter SVP ZH Ja
Andreas Meier Die Mitte AG Ja
Simon Michel FDP SO Ja
Leo Müller Die Mitte LU Ja
Stefan Müller-Altermatt Die Mitte SO Ja
Philippe Nantermod FDP VS Ja
Reto Nause Die Mitte BE Ja
Jacques Nicolet SVP VD Ja
Nicolò Paganini Die Mitte SG Ja
Pierre-André Page SVP FR Ja
Yvan Pahud SVP VD Ja
Paolo Pamini SVP TI Ja
Gerhard Pfister Die Mitte ZG Ja
Hans-Peter Portmann FDP ZH Ja
Lorenzo Quadri Lega TI Ja
Thomas Rechsteiner Die Mitte AI Ja
Lukas Reimann SVP SG Ja
Christoph Riner SVP AG Ja
Markus Ritter Die Mitte SG Ja
Benjamin Roduit Die Mitte VS Ja
Marie-France Roth Pasquier Die Mitte FR Ja
Daniel Ruch FDP VD Ja
Gregor Rutz SVP ZH Ja
Monika Rüegger SVP OW Ja
Hans Jörg Rüegsegger SVP BE Ja
Regine Sauter FDP ZH Ja
Peter Schilliger FDP LU Ja
Pascal Schmid SVP TG Ja
Daniela Schneeberger FDP BL Ja
Elisabeth Schneider-Schneiter Die Mitte BL Ja
Markus Schnyder SVP GL Ja
Andri Silberschmidt FDP ZH Ja
Sandra Sollberger SVP BL Ja
Daniel Sormanni MCG GE Ja
Simon Stadler Die Mitte UR Ja
Barbara Steinemann SVP ZH Ja
Thomas Stettler SVP JU Ja
Katja Stettler-Riem SVP BE Ja
Manuel Strupler SVP TG Ja
Vroni Thalmann-Bieri SVP LU Ja
Heinz Theiler FDP SZ Ja
Mauro Tuena SVP ZH Ja
Nadja Umbricht Pieren SVP BE Ja
Kris Vietze FDP TG Ja
Susanne Vincenz-Stauffacher FDP SG Ja
Erich Vontobel EDU ZH Ja
Bruno Walliser SVP ZH Ja
Beat Walti FDP ZH Ja
Ernst Wandfluh SVP BE Ja
Christian Wasserfallen FDP BE Ja
Laurent Wehrli FDP VD Ja
Priska Wismer-Felder Die Mitte LU Ja
Rémy Wyssmann SVP SO Ja
David Zuberbühler (a) SVP AR Ja
Thomas de Courten SVP BL Ja
Simone de Montmollin FDP GE Ja
Jacqueline de Quattro FDP VD Ja
Patricia von Falkenstein LDP BS Ja
Islam Alijaj SP ZH Nein
Emmanuel Amoos SP VS Nein
Gerhard Andrey GRÜNE FR Nein
Sibel Arslan GRÜNE BS Nein
Christine Badertscher GRÜNE BE Nein
Jacqueline Badran SP ZH Nein
Kilian Baumann GRÜNE BE Nein
Samuel Bendahan SP VD Nein
Kathrin Bertschy glp BE Nein
Florence Brenzikofer GRÜNE BL Nein
Simona Brizzi SP AG Nein
Martin Bäumle glp ZH Nein
Hasan Candan SP LU Nein
Clarence Chollet GRÜNE NE Nein
Katja Christ glp BS Nein
Christophe Clivaz GRÜNE VS Nein
Brigitte Crottaz SP VD Nein
Christian Dandrès SP GE Nein
Linda De Ventura SP SH Nein
Martine Docourt SP NE Nein
Laurence Fehlmann Rielle SP GE Nein
Beat Flach (a) glp AG Nein
Pierre-Alain Fridez (a) SP JU Nein
Claudia Friedl (a) SP SG Nein
Tamara Funiciello SP BE Nein
Benoît Gaillard SP VD Nein
Balthasar Glättli (a) GRÜNE ZH Nein
Jürg Grossen glp BE Nein
Niklaus-Samuel Gugger EVP ZH Nein
Barbara Gysi SP SG Nein
Greta Gysin GRÜNE TI Nein
Patrick Hässig glp ZH Nein
Jessica Jaccoud SP VD Nein
Matthias Samuel Jauslin glp AG Nein
Marc Jost EVP BE Nein
Delphine Klopfenstein Broggini GRÜNE GE Nein
Irène Kälin GRÜNE AG Nein
Raphaël Mahaim GRÜNE VD Nein
Min Li Marti SP ZH Nein
Samira Marti SP BL Nein
Nadine Masshardt SP BE Nein
Mattea Meyer SP ZH Nein
Sophie Michaud Gigon GRÜNE VD Nein
Fabian Molina SP ZH Nein
Eric Nussbaumer (a) SP BL Nein
Valérie Piller Carrard SP FR Nein
Léonore Porchet GRÜNE VD Nein
Katharina Prelicz-Huber GRÜNE ZH Nein
Jon Pult SP GR Nein
Estelle Revaz SP GE Nein
Anna Rosenwasser SP ZH Nein
David Roth SP LU Nein
Farah Rumy SP SO Nein
Franziska Ryser GRÜNE SG Nein
Barbara Schaffner glp ZH Nein
Marionna Schlatter GRÜNE ZH Nein
Nina Schläfli SP TG Nein
Ueli Schmezer SP BE Nein
Meret Schneider GRÜNE ZH Nein
Priska Seiler Graf SP ZH Nein
Bruno Storni SP TI Nein
Fabienne Stämpfli glp BE Nein
Gabriela Suter SP AG Nein
Aline Trede (a) GRÜNE BE Nein
Jean Tschopp SP VD Nein
Brenda Tuosto SP VD Nein
Michael Töngi GRÜNE LU Nein
Nicolas Walder (a) GRÜNE GE Nein
Céline Weber glp VD Nein
Manuela Weichelt Alternative (ZG) ZG Nein
Cédric Wermuth SP AG Nein
Felix Wettstein (a) GRÜNE SO Nein
Céline Widmer (a) SP ZH Nein
Sarah Wyss SP BS Nein
Andrea Zryd SP BE Nein
Ursula Zybach SP BE Nein
Sylvain Freymond SVP VD Entschuldigt gemäss Art. 57 Abs. 4
Corina Gredig glp ZH Entschuldigt gemäss Art. 57 Abs. 4
Maja Riniker FDP AG Die Präsidentin/der Präsident stimmt nicht